Eine beeindruckende Vorstellung gaben der CSU-Bürgermeisterkandidat, Christian Blüml und seine Listenkandidaten bei deren Vorstellung am Freitagabend im Posthotel in Donaustauf ab.
Der CSU-Ortsvorsitzende von Donaustauf-Sulzbach, Martin Sendlbeck begrüßte die knapp 100 Gäste und leitete sofort an den Spitzenkandidaten Christian Blüml weiter. Blüml zeigte anhand einer Powerpoint-Präsentation auf, was er in den zurückliegenden sechs Jahren als Bürgermeister alles bewegen konnte.
Den Satz des Abends indes prägte ein anderer: Markus Gomeier. Der Unternehmer, der selbst weit hinten auf der Liste kandidiert, lobte Christian Blüml, in dem er betonte: „Ich habe gesehen, was der Christian bereits als dritter Bürgermeister alles auf die Beine gestellt hat. Was schafft er dann erst als erster Bürgermeister?“
Was Gomeier ansprach, haben vielleicht viele schon wieder vergessen. Blüml fing im Westen des Marktes an und nannte den Kunstrasen-Bolzplatz, den er mit dem Bauhof-Team umsetzte, erste Maßnahme, dann in der Regensburger Straße geschaffenen Parkplätze. Die Stellplätze für Wohnmobile, das Türmerhaus sowie das „Gratzlgangerl, das jetzt einen sicheren Schulweg für Kinder garantiere. „Ich könnte von diesen kleineren Maßnahmen noch viel mehr berichten, aber das würde den Rahmen sprengen“, erklärte Blüml, der dann die Windräder, die rund um die Walhalla geplant waren, ansprach und das diese nur durch das Netzwerk der CSU und ihren einflussreichen Ministern gestoppt werden konnten.
Ebenso verhielte es sich bei dem Krankenhaus. „Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Bürgermeister, der keine Kontakte vorweisen kann, weil seine Partei sehr geringen Einfluss hat oder er keiner Partei angehört. Wo fände dieser Gehör?“, fragte Blüml in die Runde und man merkte förmlich, wie es bei dem ein oder anderen „Klick“ machte.
Dann kamen die Zukunftsprojekte zur Sprache, die nach der Vorstellungsrunde der Kandidaten ausgiebig diskutiert wurden, allen voran das Seniorendomizil. „Wir haben das Bestmögliche herausgeholt und wenn man nur einen Bewerber für ein Altenheim hat, muss man auf ihn eingehen, sonst hat man Ende gar nichts“, so Blüml.
So war anfangs auch die Versammlung gespalten. „Ein Pflegeheim oder Tagespflege, Demenzstation wären nicht schlecht“, hieß es da aus der Runde. Doch selbst einigen Gäste waren diese Forderungen zu immens und sie meinten“, Das ist kein Wunschkonzert. Seid doch zufrieden, dass wir etwas bekommen.“
Ebenso waren Neubau der Schule oder Renovierung der alten Schule ein Thema. Hier hielt Bauingenieur Bernd Strathmeyer ein bemerkenswertes Kurzseminar, in dem er für und wider völlig wertfrei gegenüberstellte. „Wenn ich ganz genau abwäge, was für die Gemeinde gut ist, dann nehme ich die Variante, die am wenigsten kostet“, so Strathmeyer und viele nickten zustimmend.
Kandidaten und Blüml baten um das Vertrauen der Wähler am 8. März. Man wird sehen, wer die Wähler mit seinen Konzepten überzeugt hat.




